„Shake Ya Tailfeather“: Die 10 größten Club-Hits von Nelly

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08 Nov „Shake Ya Tailfeather“: Die 10 größten Club-Hits von Nelly

Mit Nelly wird Ende November einer der größten Rap-Stars der 2000er seine allererste Deutschlandtour antreten. Bei insgesamt 6 Terminen dürfen sich die Fans hierzulande auf ein Feuerwerk an Hits des St. Louis-Representers freuen. Und obwohl Nelly mit Songs wie „Dilemma (feat. Kelly Rowland)„, „Over And Over (feat. Tim McGraw)“ oder „Just A Dream“ auch mit einigen Tracks der Marke „Radio-Hit“ sehr erfolgreich war, war Nelly vor allem immer eines: ein Garant für Club-Hits.

In den Jahren zwischen 2000 und 2005 war es schier unmöglich eine Party zu besuchen, ohne einen Song des Mannes zu hören, der das Gesichtspflaster zum Modetrend erhob. Und selbst bis heute halten sich seine Tracks, die stets gekonnt den schmalen Grad zwischen credibilem Rap und eingängigem R’n’B beschritten, als absolute Evergreens im Repertoire der „Urban Music“-DJs.

Grund genug sich noch einmal 10 Tracks vor Augen zu führen, mit denen Nelly den größten Eindruck in den weltweiten Discos hinterlassen konnte. Dabei haben wir uns entschieden auch die wichtigsten seiner zahlreichen Gastfeatures zu berücksichtigen. Einzige Voraussetzung: Nelly muss mit mindestens einem Rap-Part zu hören sein.

Los geht’s in chronologischer Reihenfolge:

Country Grammar (2000)

„Country Grammar“ markierte den Startschuss für Nellys Karriere. Der Song setzte Rap aus St. Louis buchstäblich auf die Rap-Landkarte. Er war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Nelly aus weitestgehender Unbekanntheit heraus binnen zwei Monaten zwei Millionen Exemplare seines gleichnamigen Debütalbums verkaufen konnte. Kein Wunder, dass der Song auch in den Clubs einschlug wie eine Bombe.

E.I. (2000)

Wäre „Country Grammar“ allerdings der einzige Hit auf Nellys Debüt gewesen, stünde das Album heute aber sicher nicht bei mehr als neun Millionen verkauften Platten. „E.I.“ hielt Nellys Hype seinerzeit in den Clubs wie auch in den Charts vortrefflich am laufen.

Ride Wit Me (2000)

Mit „Ride Wit Me“ konnte Nelly sogar noch bessere Chartplatzierungen erreichen als mit seiner ersten Single. Die drei ersten Songs, die Nelly in seiner Karriere veröffentliche, zählen immer noch zu seinen Club-Tracks mit dem größten Wiedererkennungswert.

Where The Party At (2001)

Die zu dieser Zeit angesagte R’n’B-Kombo Jagged Edge waren die ersten, die sich Nellys Dienste für ein Gastfeature sicherten und sure enough wurde „Where The Party At“ zu einem Smash in den Clubs. Der Song markiert auch die erste Kollaboration zwischen Nelly und Jermaine Dupri, der damals für Jagged Edge als Produzent und Labelchef die Strippen im Hintergrund zog.

Girlfriend (Remix) (2002)

Im Jahr 2002 war Justin Timberlake noch Teil der Boyband N Sync und diese hatte sich gerade von Pharrell Williams Produzenteam, den Neptunes, einen Banger-Remix ihres Songs „Girlfriend“ anfertigen lassen. Wer anders, als die Hit-Maschine der Stunde, wäre da besser geeignet, um den Move in Richtung des urbanen Absatzmarktes mit einem frischen Rap-Part zu komplettieren.

Hot In Herre (2002)

Nur einen Tag nach der Veröffentlichung des „Girlfriend (Remix)“ erschien eine weitere Zusammenarbeit zwischen Nelly und den Neptunes. „Hot In Herre“ ist sicherlich Nellys größter Club-Hit überhaupt und brachte ihm seine erste Nr. 1 in den US-Single Charts sowie eine Grammy Auszeichnung für die „Best Male Rap Solo Performance“ ein.

Shake Ya Tailfeather (2003)

Mit „Shake Ya Tailfeather“ lieferten Nelly und Diddy ihren Beitrag zum Soundtrack des Blockbusters „Bad Boys II“ ab. Der Song wurde ebenfalls mit einem Grammy ausgezeichnet („Best Rap Performance by a Duo or Group“) und funktionierte bestens auf den Tanzflächen von L.A. bis Hintertupfingen.

Flap Your Wings (2004)

Die dritte Nelly vs. Neptunes-Kollabo hat es zugegebenermaßen nur sehr knapp in diese Auflistung geschafft. Hätten die St. Lunatics mit ihren Parts nicht die Luft aus „Air Force Ones“ gelassen oder hätte Nelly mehr als nur die Hook zu Fat Joes „Get It Poppin“ oder DJ Dramas „5000 Ones“ beigetragen, könnte hier auch ein anderer Song stehen.

Grillz (2005)

2005 war gerade Rap aus Houston en vogue und etablierte den diamantbesetzten „Grill“ als obligatorisches Mode-Accessoire für den Rapper von Welt. Aushängeschild für diesen Trend war seinerzeit Paul Wall, der damals selbst „Grillz“ anfertigte und dementsprechend auch auf Nellys gleichnamigen Song gefeaturet wurde. Den Beat steuerte hier mit Jermaine Dupri ein alter Bekannter bei.

Nasty Girl (2005)

Für das posthume Remix-Projekt „Duets: The Final Chapter“ wurden klassische Notorious B.I.G.-Parts mit Beiträgen aktueller Künstler und neuen Beats zusammengewürfelt. Kein Wunder, dass bei der Wahl für ein passendes Feature für das tanzbare „Nasty Girl“ die Wahl wieder einmal auf Nelly fiel. Der Song wurde später u.a. auch zum Titeltrack der ersten Germany’s Next Top Model-Staffel.

Nelly ist dieses Jahr an folgenden Terminen in Deutschland zu sehen:

29. November Bremen, Pier 2
02. Dezember Frankfurt, Gibson
03. Dezember Köln, Essigfabrik
05. Dezember Bielefeld, Prime & Melle, Naava
11. Dezember Schüttorf, Index

Tickets und weitere Infos findet Ihr unter streetlife-international.com.