Nach den „Bodega Cats“: 10 animierte Rap-Video-Klassiker

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20 Mrz Nach den „Bodega Cats“: 10 animierte Rap-Video-Klassiker

Am Freitag überraschten A$AP Rocky und A$AP Ferg ihre Fans, als sie in der animierten HBO-Show „Animals“ nicht nur für zwei Charaktere Sprechrollen übernahmen, sondern als „Bodega Cats“ auch jeder ein paar Rap-Zeilen über sprechende Mäuse, Kanye West und ihren Appetit für Fisch und Pussys (also weibliche Katzen) droppten.

Der obige Clip weckt im besten Sinne Erinnerungen an einige andere animierte Umsetzungen von Rapstücken aus der Vergangenheit. Aus diesem Grund haben wir für euch 10 Highlights animierter Rapvideos aus der Historie in chronologischer Reihenfolge zusammengestellt:

Beastie Boys „Shadrach“ (1989)

Eine wunderbar abstrakte Darstellung einer Beastie Boys-Konzerterfahrung.

Jeru The Damaja „You Can’t Stop The Prophet“ (1994)

Daniel Hastings und Christian Cortes kollaborierten für die Bebilderung von Jerus Storytelling.

Slick Rick „Behind Bars“ (1994)

Was macht man, wenn der Künstler hinter Gittern sitzt und daher für den Videodreh nicht zur Verfügung steht? Man lässt die (günstigerweise dazu passende) Thematik in Zeichentrickform umsetzen.

Ghostface Killah feat. Raekwon, Cappadonna & The Force M.D.s „Daytona 500“ (1996)

Für Ghostfaces Clip zu „Daytona 500“ ließ Wu-Mastermind RZA einfach Ausschnitte aus der 60er Jahre Anime-Serie „Speed Racer“ auf den Track zuschneiden.

2pac „Do For Love“ (1997)

Was macht man, wenn der Interpret kürzlich verstorben ist? Man lässt ihm im Musikvideo von verschiedenen visuellen Künstler ein animiertes Denkmal bauen.

Madvillain „All Caps“ (2004)

Was macht bei einer Künstlerpersönlichkeit, die sich selbst einem Comic-Bösewicht nachempfunden hat, mehr Sinn, als ein entsprechendes Video umzusetzen.

J Dilla „Nothing Like This“ (2007)

Während der Track bereits auf der 2003 releasten EP „Ruff Draft“ zu hören war, bekam er das charmante Video erst knapp ein Jahr nach Dillas Tod zur Veröffentlichung des Stones Throw/Adult Swim-Compilation „Chrome Children“ spendiert.

Kanye West „Good Morning“ (2007)

Kanye West setzte hier zusammen mit Takeshi Murakami den ikonographischen „Drop Out Bear“ seiner ersten drei Albumcover als vom Unglück verfolgten Protagonisten in Szene.

Alchemist feat. Snoop Dogg, Jadakiss & Pusha T „Lose Your Life“ (2009)

Was macht man, wenn man für seinen Track ein Bomben-Line Up an Top Rappern organisieren konnte, aber das Budget unmöglich auch noch für ein Video reicht? Man lässt sie einfach als Trickfilm-Zombies agieren.

Killer Mike „Reagen“ (2012)

Auch um politische Messages rüberzubringen, ist das animierte Musikvideo eine angemessene Darstellungsform. Hier zu sehen am Beispiel Killer Mike.