5 Fakten, die man über Skepta wissen sollte

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29 Jun 5 Fakten, die man über Skepta wissen sollte

Mit seiner diesjährigen LP „Konnichiwa“ entkräftete Skepta nicht nur das Gerücht, Grime-Künstler könnten keine kohärenten Alben abliefern. Er legte im ersten Halbjahr sogar eines der besten musikalischen Releases überhaupt vor und brachte den UK-Sound damit zurück ins allgemeine Bewusstsein. Bereits in den vergangenen Jahren hatte er mit Hits wie „That’s Not Me“ und „Shutdown“ die Türen für die jüngere Grime-Generation geöffnet, durch die kommende Stars wie Stormzy, Lady Leshurr und die Section Boys aktuell hindurch stürmen.

Im Sommer wird der Boy Better Know-Frontmann auf ausgiebige Festival-Tour durch Europa gehen und am 18. August auch auf dem Kölner Hype-Festival Halt machen. Grund genug, um mal einen genaueren Blick auf den Spitter aus Tottenham zu werfen und allen Festival-Besuchern, die mit Skeptas Vita nur oberflächlich vertraut sind, ein paar Infos über den Grime-Vorreiter an die Hand zu geben, bevor sie sich im Moshpit vor der Hype-Bühne wiederfinden.

1. Er begann seine Karriere als DJ

Wie bei vielen Grime-Künstlern schlug auch Skeptas Herz zunächst primär für die brachialen Soundsphären, die Grime in seinen Anfangstagen auszeichnete und noch immer prägen. Als junger Lad versuchte er sich daher zuerst als DJ, bevor er zu produzieren und schließlich zu rappen begann. So war er in seinen musikalischen Anfangstagen als Selector bei Pirate-Radio-Stationen aktiv, über die sich der Grime-Sound zu Beginn in London City verbreitete.

2. Bereits seit 2005 ist er als Rapper aktiv

Auch wenn vielen Skeptas Name vielleicht erst seit letztem Jahr ein Begriff ist: Der Mann ist ein echtes Grime-Urgestein. Nach seiner Zeit als DJ, begann er bereits 2005 mit dem Rappen. Nach der Auflösung seiner ursprünglichen Crew Meridian wurde Skepta 2006 von Grime-Legende Wiley in dessen ebenso legendäre Roll Deep-Crew berufen. Nachdem er am 2007er Album der Formation „Rules And Regulations“ mitwirkte, verließ er jedoch die Gruppierung, um zusammen mit seinem Bruder das Label Boy Better Know zu gründen.

3. Sein Bruder Jme ist ebenfalls erfolgreicher Grime-Künstler

Wie Skepta ist auch Jme sowohl als Rapper als auch als Producer tätig. Während er international nicht ganz so viel Aufmerksamkeit wie sein älterer Bruder bekommt, so kann auch er bereits auf drei Solo-Album zurückblicken, von denen es das letzte („Integrity>“,2015) bis auf Platz 12 der UK-Charts schaffte. Die darauf enthaltene Single „Man Don’t Care“ zusammen mit Giggs wurde bis heute über 200.000 mal verkauft.

4. Drake ist das neueste Signing bei Boy Better Know

Seitdem Drake sich im vergangenen Oktober ein BBK-Tattoo stechen ließ, weiß die Weltöffentlichkeit, dass der 6 God offenbar eine tiefere Verbindung zu Skepta und seinen Mannen hegt, als zuvor geahnt. Im Februar folgte dann die Ansage seitens Drakes, dass er das erste kanadische Signing bei dem Londoner-Label sei. Was viele zunächst für einen Publicity-Stunt abtaten, bestätigte Skepta jedoch im Mai. Zwar werde man nicht Drizzys aktuelle vertragliche Verpflichtungen gegenüber Young Money anfechten, jedoch wolle man separat davon ein gemeinsames Boy Better Know-Projekt etablieren.

The first Canadian signed to BBK. Big up my brudda @skeptagram for life yeah. And my section gunners too. ??

Ein von champagnepapi (@champagnepapi) gepostetes Foto am

5. Seine Single „Man (Gang)“ samplet einen Queens Of The Stone Age-Track

Kurios aber war: Für seine letzte „Konnichiwa“-Single bediente sich Skepta bei einem Song der US-Garagen-Rocker von Queens Of The Stone Age. Was bei Skeptas „Man (Gang)“ den kompromisslosen musikalischen Hintergrund liefert, entstammt dem Intro eines knackigen 90er Jahre-Rock Songs über Prostituierte und Freier.

Erst gestern erschien der neue Skepta Track „Coming Soon“ zusammen mit ILoveMakonnen und Céon.

Fotocredit: Facebook